BH als Airbag gegen Gewalt

Büstenhalter für Rumänien

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Häusliche Gewalt in Rumänien

Häusliche Gewalt in Rumänien- Das ist das Thema unserer lancierten Kampagne “BH-gegen Gewalt”. Wir möchten Ihnen erklären, warum wir uns gerade mit häuslicher Gewalt in Rumänien beschäftigen. Häusliche Gewalt bezeichnet die Gewalt zwischen Erwachsenen und Beziehungspartnern. Macht und Kontrolle ist das Ziel des Partner, wenn er Gewalt und Demütigung einsetzt. Die Gründe dessen Tat ist nicht nur, weil der Partner ein Alkoholproblem hat oder wegen der Arbeitslosigkeit unter Druck steht. Viel schlimmer, Gewalt wird bewusst eingesetzt um den Menschen “klein” zu machen.

In Rumänien leben viele Familien unter ärmlichen Lebensbedingungen. Alkoholismus und damit verbunden Gewalttätigkeiten gegenüber Frauen und Kindern sind weit verbreitet. Die Sehnsucht nach Sicherheit und Geborgenheit ist groß. Männer sehen Frauen am liebsten so: Als Ehefrau und Mutter, die zu Hause in der Küche steht und Haushalt und Kinder versorgt. Dabei kommt mit einer Frau, die zu Hause bleibt, und einem Mann, der den Familienunterhalt bestreitet, heute kaum eine rumänische Familie über die Runden. Seit Rumänien in der EU ist, haben die Möglichkeiten zugenommen, aber auch die Zwänge. In einer immer noch so patriarchalischen Gesellschaft wie Rumänien ist häusliche Gewalt ein grosses, allzu gern tot geschwiegenes Thema.

Häusliche Gewalt ist eine Menschenrechtsverletzung. Das Recht auf physische und psychische Unversehrtheit, das Recht auf Freiheit und Sicherheit, das Recht auf Gesundheit, das Recht auf Freiheit vor Folter oder anderer erniedrigender Behandlung – und nicht selten das Recht auf Leben. Die Verhinderung häuslicher Gewalt ist eine öffentliche Aufgabe, die alles etwas angeht.

Seit der Eröffnung des Frauenhaus, haben schon sehr viele Frauen aus allen Bevölkerungsschichten im Haus Schutz und Hilfe gesucht. Viele Frauen finden hier Zuflucht, nachdem sie wahrlich durch die Hölle gegangen sind. Frauen werden auch von Ihren Männer oder Eltern zur Prostitution gezwungen. Sie wissen, wenn sie in ein Frauenhaus gehen, verlieren sie nicht nur ihren Ehemann, sondern die ganze Familie. Sie ertragen ihr persönliches Leid nicht weiter – und das ist auch gut so! Sie müssen es nämlich nicht länger. Wir sind für die Frauen da, wir unterstützen sie, helfen, dass sie ihren eigenen Lebensweg wieder finden.

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